Ligurien

Besiedelt von den Ligurern, Teil des Römischen Reiches, im Mittelalter in Stadtstaaten eingeteilt, zugehörig zu Frankreich, zum Sardinien-Piemont und zum Königreich Italien, bis schließlich ganz Italien vereinigt wurde.

 

Schon im Römischen Reich wurde diese Region als Liguria bezeichnet. In der Epoche der Stadtstaaten beherrschte Genua, die jetzige Hauptstadt der Region, als Seemacht große Teile des Mittelmeerraumes und war damals eine der reichsten Städte der Welt. Dies ist noch heute in den prachtvollen Bauwerken sichtbar.

 

Ligurien gehört zu der landesübergreifenden Euroregion Alpi-Mediterraneo und ist ein Kulturland seit frühgeschichtlicher Zeit, was sich in zahlreichen Festivals bemerkbar macht, wie z.B. in das Festival della Canzone in San Remo.  Viele Traditionen, die sich auf Grund geschichtlicher Ereignisse entwickelt haben, werden auch heute noch aufrecht erhalten.

 

Die fünf Dörfer der Cinque Terre, deren Häuser übereinander geschachtelt an den Felsklippen hängen, sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die landwirtschaftliche Bebauung ist, auf Grund der Lage, schwierig, deshalb sind Weinreben und Olivenbäume auf terrassierten Berghängen angebaut.