Sardinien

Besiedelt von den Nuraghen,  unter dem Hoheitsrecht von Karthago, besetzt von den Römern, Vandalen ,Byzantinern,  Ostgoten und Arabern, unter einheimischer Feudalherrschaft, päpstliches Lehen von Pisa, zugehörig zum Königreich Sardinien, Aragon und Spanien und seit 1946 zum Teil autonom.

 

Eine Insel voller Licht und Farben, wo das Meer und die Natur mit Folklore und Mystizismus verbunden sind. Eine Kultur die ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat, beeinflusst durch die Besiedelung verschiedenster Mittelmeervölker, deren Traditionen bis heute erhalten sind, mit Festen in denen sich pure Lebensfreude, heidnische Mythen und christlicher Glaube mischen. Ein wesentlicher Bestandteil Sardiniens sind die Nuraghen-Anlagen (einzigartige Monumentalbauten aus der antiken Kultur in der Zeit 15 – 6 vor Christus). Trotz der Zugehörigkeit zu Italien gibt es auf Sardinien eine eigene Sprache mit vier unterschiedlichen Dialekten.

 

 

Sardiniens Küche ist eng an die Traditionen gebunden, schlicht und deftig mit naturreinen Zutaten und als „Küche der Erde“ bezeichnet.  Das typische sardische Brot „Pane carasau“ hat seinen Ursprung bei den Schäfern der Insel, die für die lange Abwesenheit von zuhause haltbares Brot benötigten. Ebenfalls unverzichtbar ist das Olivenöl, dessen Kultivierung schon von den Ureinwohnern, den Nuraghen , ausgeführt wurde.  Die Weine sind der deftigen Küche angepasst. Kräftige Rotweine wie der Cannonau oder der Nuraghe di Cagliari gehören dazu. Aber auch der weiße Vermentino begleitet die schlichte Küche hervorragend.  Aus der typischsten Pflanze Sardiniens,der Myrte, wir ein Kräuterlikör – der Mirto – hergestellt.