Toskana

Besiedelt von den Etruskern,  römische Kolonie,  unter der Herrschaft der Langobarden als Herzogtum Tuscia, fränkische Provinz unter Karl dem Großen, aufgeteilt in konkurrierende Stadtstaaten, bei der großen Pest 1348 wurde die Toscana um die Hälfte der Einwohner reduziert, ab 1397 unter der Herrschaft der Medici, 1737 zugehörig zum Haus Habsburg-Lothringen, 1849 zur Republik Toscana ausgerufen, 1860 Anschluss an das Königreich Italien und seit 1946 angehörig zur Republik Italien.

 

Die ersten kulturellen Zeugnisse in der Toscana gehen auf die Etrusker zurück. Die Römer hinterließen wenig Spuren. Mittelalterliche Dörfer, Burgen, Festungen und eindrucksvolle Abteien prägen das Bild der Toscana. Florenz, Residenzstadt der Medici, und Siena, bekannt für das zweimal im Jahr stattfindende Pferderennen dem Palio und der schiefe Turm von Pisa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Und der Frankenweg, einstige Pilgerstrecke, zieht auch heute noch viele Gläubige an.

 

Die Toscana war eines der geistigen Zentren im Europa des Mittelalters. Die Renaissance fand dort ihren Ursprung. Zahlreiche Künstler und Wissenschaftler wie Leonardo da Vinci, Galileo Galilei, Michelangelo, Puccini  und Botticelli stammen aus der Region.

 

Der Ursprung der regionalen Küche ist volkstümlich und ländlich und Weine wie der Nobile di Montepulciano, Brunello und Vernaccia sind ein Muss für jeden Weingenießer.